Eines vorneweg. Ich hatte schon überlegt, mich an den anderen Threat dran zu hängen, mich aber wegen der doch etwas anderen Symptome für einen neuen Beitrag entschieden.
Also, unser Ali scheint wohl ein richtiger Iberer zu sein: Er mag keine Kälte! Dabei reicht schon eine Temperatur von ca. + 5 Grad und darunter aus, damit er beim Anspringen Mucken macht. 
Dieses Verhalten legt der Dicke eigentlich schon seit ein paar Jahren an den Tag.
Sobald der Wagen einige Stunden bei besagten Temperaturen stand (in der Früh unten in der TG oder am Nachmittag draußen nach der Arbeit), tut er meistens so, als wäre die Batterie am Ende. In ganz seltenen Fällen springt er jedoch auch ganz normal an.
Lasse ich jedoch davor die SH laufen, er also einigermaßen warm ist, springt er quasi gleich nach Berühren des Schlüssels an.
Was habe ich bisher gemacht:
- als erste Maßnahme hab ich natürlich die erste Batterie gegen eine MOLL 3Plus K2, 12 V, 75 Ah samt MegaPulse ersetzt; das war im Frühjahr, im Winter darauf keine Besserung
- als nächstes habe ich die Glühkerzen beim 120.000er KD austauschen lassen; eingebaut wurden BERU GN046; im Winter darauf keine Besserung
- dann kam der Temperatursensor dran. Den hab ich selber ausgetauscht; im Winter darauf .............. ja genau, nix!
Der berühmtberüchtigte Sicherungskasten im Motorraum sieht samt Kabeln auch noch quasi aus wie neu. Ich erwähne es auch deshalb, weil laut Anzeige im KI die Spannung nach dem Starten weit abfällt und erst nach etwa 200 Metern sich normalisiert.
Vom Fahrprofil gesehen gibt es nix Weltbewegendes. Täglich einfache Strecke 45 Km mit ca. 80% Autobahn, im Winter nur sehr selten Sitzheizung oder eine der beheizten Scheiben an oder sonst ein großer Verbraucher. Musste ich aber einen der Verbraucher einschalten, läuft der maximal ein paar Minuten.
Seltsam finde ich auch, dass der Wagen nach Einschalten der Standheizung so gut anspringt. An der Battereie kann es dann imho nicht liegen, denn die wird dadurch ja nicht mit erwärmt sondern eher stärker belastet (Stichwort: Heizzeit = Fahrzeit).
Stille Verbraucher, die mir die Batterie nach dem Abstellen leer saugen habe ich auch keine. Ich hab das mal gemessen. Ich weiß zwar nicht mehr, wie viele mA es damals waren, der Wert war aber auf jeden Fall weit im erlaubten Bereich.
Mehrfaches Vorglühen bringt übrigens auch nix.
Gestern habe ich erneut mal den FS ausgelesen, war nix drin. Dann hab ich mir, vom anderen Beitrag inspiriert, die Messwertblöcke angeschau (sorry Thomas fürs Räubern):
Hallo,
gersternd in den Abendstunden habe ich mal die MWB ausgelesen, das Auto stand dann ca. 10 Stunden und wurde auch vorher nicht großartig bewegt. Ich gehe also davon aus das der Bock kalt war. Ich kann mit den MWB nichts gross anfangen, daher stelle ich die mal hier als Bild ein. Die Aussertemp. wurde im KI mit -5,7 °C angezeigt. Ich musste auch hier sehr lange orgeln.
Heute morgen, -10 °C, ich hatte die SH ca. eine viertel Stunde an, der Sharan ist ohne Prob. angesprungen.
Als nächstes werde ich die Glühstifte testen.
Grüsse Thomas
Der Wagen stand da über Nacht in der TG, Außentemperatur + 1 Grad. Laut den obigen MWBs zeigten alle Sensoren unisono 1,8 Grad an. An denen scheint es also auch nicht zu liegen.
Hat noch jemand ne Idee?? 
Noch ist es nicht sehr schlimm, aber doch recht lästig vor allem wenn ich mir anschaue, wie gut unsere Dienstwagen von VW mit ähnlicher Km-Leistung anspringen.


Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Hallo Rainer,
mich erstaunt es das ein Profi wie Du auch so lange an einem Problem hängt.
Also Dein Startverhalten ist meinem gleich, orgeln bei Kälte, läuft die Standheizung dann springt er sofort an.
Auch wenn deine Batterie neu ist, hat diese genug Reserve den Anlasser zu drehen wenn der Motor richtig kalt ist und schwer dreht?
Prüfe bitte mal den Knackfrosch und das Rückschlagventil in der Dieselzuleitung. Der Dieselfilter ist sauber, oder?
Kannst Du prüfen wie lange der Glühvorgang dauert? Die Glühkerzen GN048 Beru sind schon die "langen" die bei Kaltstartproblemen verwendt werden.
Vermutlich ist es Temp.sensor der dem Steuergerät was vorgaukelt.
Grüsse Thomas
PS: Ich werde jetzt mal bei -14 °C testen gehen ob der Tausch des Knackfrosch was gebarcht hat....
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Wieso habt Ihr beim TDI eine 75 AH Bat drin.
Ich habe mit 90 Ps eine 105 AH . Oder ist die zu hoch für meinen?
Habe die seit 5 1/2 JAhren drin . War schon ab dem Kauf drin.
Gruß Frank
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Original sind die 75er Batterien drin.
Ich Habe aber auch seit langem ne 100er drin.
Frank schau mal wieviel deine Lima Bringt und dann weißt du ob deine Batterie zu hoch ist oder nicht.
in meinem Galy ist eine 120er Lima Drin.
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Habe auch schon seit drei Jahren eine 100er Batterie drinnen.
LIMA ist eine 120er eingebaut.
Bei den jetzigen Temperaturen von bis zu -20 Grad zeigte nach mehreren Kurzstreckenfahrten auch die Batterie erste Schwächen - der Wagen sprang aber noch an (Laternenparker).
Habe zwischendurch beide Batterien mit dem Ladegerät aufgeladen.
Starten geht jetzt recht gut, nur die etwa drei Jahre alte Zweitbatterie (60er) für die Standheizung zeigt Schwächen, hie und da geht die Standheizung aus, wegen Unterspannung, nur das Lüftungsgebläse geht weiter (Zusatz-Wapu hab ich letztes Jahr erneuert).
Weiters habe ich bei aktuell 209.000 km Laufleistung noch die ersten Glühkerzen drin ...
LG aus dem kalten Graz
Walter
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Nun ja, die Hersteller haben unterschiedliche Baugrößen bei gleicher Kapazität. Ich wollte damals explizit aus den oben erwähnten Gründen die MOLL haben (mehrfach Testsieger, gerade bei Kälte). Tja, und bei der möglichen Baugröße passte halt nur die 75er von MOLL rein, sonst hätte ich mir ne Größere geholt.
mich erstaunt es das ein Profi wie Du auch so lange an einem Problem hängt.
Also Dein Startverhalten ist meinem gleich, orgeln bei Kälte, läuft die Standheizung dann springt er sofort an.
Auch wenn deine Batterie neu ist, hat diese genug Reserve den Anlasser zu drehen wenn der Motor richtig kalt ist und schwer dreht?
Prüfe bitte mal den Knackfrosch und das Rückschlagventil in der Dieselzuleitung. Der Dieselfilter ist sauber, oder?
Kannst Du prüfen wie lange der Glühvorgang dauert? Die Glühkerzen GN048 Beru sind schon die "langen" die bei Kaltstartproblemen verwendt werden.
Vermutlich ist es Temp.sensor der dem Steuergerät was vorgaukelt.
Wieso ich so lange mit dem "Problem" rum mache? Nun, weil es eher lästig als besorgniserregend war und weil ich immer auf Kälte warten musste um zu schauen, ob die getroffenen Maßnahmen greifen.
Meine allererste Maßnahme war übrigens nicht der Austausch der Batterie, sondern damals der Austausch des PD-Kabelbaumes. Hat natürlich auch nix gebracht bzw. nur eine ganz leichte Besserung.
Ich weiß auch nicht, ob wir wirklich die gleichen Symptome haben. Ich muss ja meist nicht lange orgeln bis er anspringt (auch wenn es manchmal auch ein paar Sekunden dauert). Es ist eher so, dass es den Anschein hat, als ob die Batterie gerade in den letzten Zügen liegen würde. Sie schaffte es gerade so noch den Anlasser drehen zu lassen. Aus dem Grund schließe ich mögliche Ursachen im Bereich der Spritzufuhr aus.
Temperatursensor wurde ja auch schon ergebnislos getauscht, die Werte sind laut Messwertblöcken ja auch i.O.
Wie gesagt, das Ganze lässt sich nicht so einfach reproduzieren, was die Problemeingrenzung schwierig macht. Gestern wollten wir zur Verwandschaft fahren. Temperatur in der TG um die 0°C. Gerade dass er angesprungen ist, so langsam drehte der Anlasser. Vorhin bei -0,5°C drehte er normal und war sofort da.
Ich sagst nochmal, Kurzstrecke hat der maximal einmal die Woche um Einkaufen, ansonsten ist jede Fahrt Langstrecke mit wenig Verbrauchern.
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Ich habe mit 90 Ps eine 105 AH . Oder ist die zu hoch für meinen?
Frank schau mal wieviel deine Lima Bringt und dann weißt du ob deine Batterie zu hoch ist oder nicht.
Eine Auto-Batterie kann niemals eine zu hohe Kapazität haben.

Jede 12V-Batterie wird von jeder 12V-Lichtmaschine geladen.
Die größere Batterie liefert tendenziell auch höhere Kaltstartströme.
Die größere Batterie hat tendenziell eine höhere Lebensdauer, denn sie gerät im normalen Betrieb seltener in niedrige Ladungszustände.
Gruß
t.klebi
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
@Rosl: Laut deiner Beschreibung dreht in den besagten Fällen nur der Anlasser schwer (Zitat: ...tut er meistens so, als wäre die Batterie am Ende.)
Hast du die Strecke mal überprüft? Ich meine den Anlasser an sich sowie die Kabel, die dort hinlaufen (von Batterie bzw. Lichtmaschine)
Nicht, dass dort irgendwo eine schlechte Verbindung sitzt und die dir die Probleme verursacht.
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Hi Rosl,
es kann auch sein, dass der Anlasser zu schwach ist.
Auch der unterliegt dem Verschleiß.
Hast Du eine Möglichkeit, den mal probeweise zu tauschen.
Gerade im kalten Zustand hat der Anlass auch Schwerstarbeit zu leisten,
Motoröl kalt und sehr zäh, etc.
Gruß, Hu-Cky
PS: es gibt im Zubehör auch Anlasser, die enger gewickelt sind und mehr Leistung haben
als die werksseitig verbauten.
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Ich finde es ziemlich normal, dass Anlasser und Batterie bei Temperaturen um die -20°C kämpfen.
Die abgeforderte Anlasser-Leistung ist mehr als doppelt so hoch, wie bei Plusgraden. Gleichzeitig, sinkt die Zündwilligkeit des Dieselmotors.
Wenn der gesamte Motorblock durch eine SH durchgewärmt wurde, ist die erforderliche Anlasser-Leistung auf dem Niveau wie bei Plusgraden. Das heißt Anlasser und Batterie haben kein Problem.
Ich habe keine SH:
Wenn ich zur Zeit meinen Motor anlasse, fährt der Anlasser auch erst mal die Drehzahl hoch. Die erste Umdrehung ist langsam und zäh, dann immer schneller und dann ist der Motor an. Dauert bestimmt 3 Sekunden bis der Motor stark nagelnd anspringt.
Dann während man die Eisblumen entfernt, noch ein-zwei Minuten laufen lassen und alles ist i.O.
Gruß
t.klebi
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Aber bei ihm passiert das Phänomen schon ab 5 Grad abwärts. Das bei -15 alles schwer geht, sehe ich ein, aber bei 5 Grad plus müsste es doch noch ohne Probleme laufen.
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Aber bei ihm passiert das Phänomen schon ab 5 Grad abwärts.
Hast recht. Das hatte ich überlesen.
Dann deutet das Verhalten eher, auf ein temperaturabhängiges Kontaktproblem hin.
Gruß
t.klebi
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Hihozsamm,
bei einem meiner früheren Autos war schlicht und ergreifend das Fett im Breich des Anlassers zäh geworden. Ausgebaut, ausgespült, neu abgefettet und gut war's.
Gruß - Wolfgang
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Aber bei ihm passiert das Phänomen schon ab 5 Grad abwärts.
Hast recht. Das hatte ich überlesen.
Dann deutet das Verhalten eher, auf ein temperaturabhängiges Kontaktproblem hin.
Gruß
t.klebi
Das ist ja die crux! Würde ich ja im Grunde auch so sehen. Das Dumme ist halt, dass er das ja nicht immer macht. Wie gesagt, heute Morgen bei ca. 0°C ist er ganz "normal" angesprungen, gestern bei +1°C war es so, dass der Saft geraaaaaade so gereicht hat, um den Anlasser zu drehen und den Wagen anspringen zu lassen.
Außerdem bin ich mir nicht so sicher, dass die paar Grad, die die SH das Wasser erwärmt im Bereich des Anlassers so viel ausmachen dürfte.
Mit ein Grund dafür, dass ich den Anlasser selber für den Schuldigen halte ist, dass die Probleme schon relativ früh eingetreten sind:
Im März 2008 hab ich bei 70.000 Km die Batterie ausgetauscht
Im Mai 2008 bei 76.500 Km den PD-Kabelbaum
Im Juni 2010 bei 120.000 Km wurden die Glühkerzen gewechselt
Im Januar 2011 bei 131.000 Km dann den Temperaturgeber 2-Draht (grau) (Teile-Nummer: 06A 919 501)
Ich kann mir also nicht so recht vorstellen, dass der Anlasser so früh schon schlapp gemacht und sich seit dem nix verändert hat.
Temperaturabhängige Kontaktprobleme ........ könnte sein.
Batterie oder Anlasser ...... nicht in der Form temperaturabhängig
Sensoren, die falsche Werte liefern ....... schließe ich aus den oben genannten Gründen mal aus
Glühkerzen .............. dto.
PD-Kabelbaum ............ könnte schon evtl. sein, dass er erneut die Grätsche gemacht hat
Ihr seht, ich hänge irgendwie fest.
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Heißt aber, dass du den Anlasser noch nicht gewechselt bzw. erstmal ausgebaut und optisch überprüft hast, oder?
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Du warst jetzt zu schnell, ich wollte noch ergänzen.
Ne, hab ich noch nicht. Um auf Verdacht auszutauschen ist er mir ehrlich gesagt etwas zu teuer. Allerdings hab ich ihn mir auch noch nicht angeschaut oder neu gefettet.
Aber, ich kann es mir wirklich nicht so recht vorstellen. Das hieße nämlich, dass der Anlasser schon seit über 80.000 Km einen weg und sich das Fehlerbild nicht verändert hat. Ausgeschlossen ist nix, kann ich mir aber nicht vorstellen, weshalb ich da bisher auch noch nicht ran gegangen bin.
Meine Überlegungen sind ja auch Richtung Lima gegangen, da die Anzeige im KI nach dem Start graußig aussieht (runter bis ca. 12 V), ohne dass groß Verbraucher eingeschaltet wären. Aber auch hier der Punkt, was hätte das mit der Temperatur zu tun? Das bischen Wärme, dass über die SH an die Lima gelangt, dürfte da nix ausmachen.
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Hast Du die Möglichkeit mal mit einer Stromzange (Gleichstromgeeignet) den Strom beim Starten zu messen? Dazu die Stromzange über die Masseleitung bei der Batterie legen
als Vergleichswert: mein Batteriecomputer zeigt mir beim Starten so um die 170A an wenn der Motor normal anspringt... und das tut er auch jetzt.
Ich würde mal behaupten....
1.) wenn der Strom merklich weniger ist gibt es ein Kontaktproblem und der Starter bringt nicht genug Leistung
....mögliche Ursache Zuleitung (Plus und / oder Masse!!), Leistungsrelais im Starter, Starterwicklung
2.) wenn der Strom stark drüber liegt wird die Batterie sehr sehr stark belastet
.... mögliche Ursache Starterwicklung - Wicklungsschluss
Wenn der Motor läuft siehst Du dann auch wieviel Strom in oder aus der Batterie fliesst ... das könnte erklären warum die Spannung so lang "unten" bleibt.
Es könnte sein dass der Generator eine Zeit lang nicht genug Erregerspannung bekommt und so zuwenig Strom liefert damit die Spannung "hochkommt"
Eigentlich sollte dann aber auch die Ladekontrolle im KI leuchten
Dazu kann ich aus eigener Erfahrung folgendes sagen...
Bei mir passiert auch manchmal, dass im Winter - nachdem die Standheizung gelaufe ist - nach dem Start die Ladekontrolle im Ki nicht ausgeht. Die Batteriespannung bleibt dann auf so 12 - 12,5 Volt, erst wenn ich kurz mal leicht aufs Gaspedal steige erlischt die Ladekontrolle und die Batterie wird geladen...Ich seh den Ladestrom im Batteriecomputer
so circa 35 - 50 A für 2 - 3 Minuten
HINWEIS: ich habe meinen Generator modifiziert, einen anderen, speziellen Regler eingebaut - daher ist das Verhalten wenn es kalt ist durchaus normal und für mich kein wirkliches Problem.
Das nur mal so als Idee und Denkanstoss....
hoernchen
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
mein Batteriecomputer zeigt mir beim Starten so um die 170A an wenn der Motor normal anspringt...
Was ist denn das für ein Teil?
Gruß
t.klebi
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
mein Batteriecomputer zeigt mir beim Starten so um die 170A an wenn der Motor normal anspringt...
Was ist denn das für ein Teil?
Gruß
t.klebi
DAS frage ich mich jetzt auch gerade.
Die Möglichkeit mit einer Stromzange habe ich leider auch nicht. Aber, ich werde mir diesen Bereich im Hinterkopf behalten und bei etwas wärmeren Temperaturen mal genauer betrachten, evtl. sogar mal den Anlasser ausbauen (es ist ja aktuell noch nicht so, dass er garnicht mehr anspringt). Mit meinem kaputten Knie (OP steht demnächst an) hab ich ehrlich gesagt grad keine Lust in der äußerst schlecht beleuchteten und saukalten TG an den Dicken so intensiv zu schrauben. Das mache ich, wenn es wärmer wird. Aber, es könnte ja sein, dass es tatsächlich nur ne Kleinigkeit ist.
Heute war es z.B. in der TG so, dass bei -1°C der Wagen nach ca. 2 Umdrehungen angesprungen ist. Ok, er lief kurz etwas unruhig, hat sich aber schnell wieder beruhigt. Vorgeglüht wurde nur so lange, bis die Außentemperatur im KI angezeigt wurde.
Die Batterie-Anzeige im KI leuchtet nur bei Zündung. Ansonsten ist sie so, wie es sein soll. Sie glimmt nicht einmal nach dem Anlassen.
Die Volt-Anzeige im KI ist ja auch nicht sooooo der Hit. Ich muss aber auch gestehen, dass mir diese Anzeige bisher nur "aufgefallen" sind. Explizit darauf geachtet habe ich noch nicht, werde dies aber in nächster Zeit mal machen.
Übrigens, mal am Rande. Seit gestern zeigt mir der Heckscheibenwischer, dass auch er die Kälte nicht mag.
Die ersten ein bis zwei Betätigungen bleibt er am Wendepunkt etwa ne Sekunde still bevor er wieder zurück geht. Das hatte er vorhin auch. Danach läuft er ganz normal. Ich schalte ihn dabei aber auch nur kurz an, so dass er nur einen Wischer macht.
Ist aber bisher nichts Tragisches. Ich werde auch das mal beobachten.
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Mein "Batteriecomputer"
.... ich wieder mal "gebastelt".
Unter anderem auch, weil ich wissen wollte was "Stromtechnisch" bei der Batterie bei der Batterie passiert und "Sache" ist.
Herausgekommen ist ein "Batteriecomputer", der im Motorraum sitzt und mit geeigneten Sensoren Spannung, Stromfluss und Temperatur der Batterie misst.
Die Messwerte werden über eine Datenbusleitung an ein eigenes Multifunktionsdisplay übertragen.
hoernchen
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Gruß Rebell 02
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Moin zusammen,
ich habe auch massive Probleme beim Kaltstart.
Die Varta 75Ah ist 2,4 Jahre alt, TDI 1,9 131 PS, 10/2004 129.000 km.
Schwierig wird es ab etwa Null Grad abwärts.
Zunächst meinte ich festgestellt zu haben, dass er besser ("leichter") ansprang, wenn über Nachte kein Gang eingelegt war sondern Leerlauf/Handbremse und ich vor dem Starten die Kupplung nicht betätigte. Ich kam darauf, weil ich vor vielen km mal das Phänomen hatte, dass im 6. Gang bei 1900 rpm die Kupplung durchrutschte und im Forum stand, dass das Zweimassenschwungrad Fett verlöre. Laienhaft dachte ich mir, dass evtl. ja etwas verklebt sein könnte und es bei kalten Temperaturen mehr klebt und schwerer für den Anlasser ist.
Bei sinkender Nachttemperatur (Carport) half das auch nichts mehr:
Nach dem Vorglühen drehte der Anlasser nicht mehr schnell genug durch, die Uhr und der Tages-km-Zähler gingen aus. (Normalerweise, also über 0° springt er immer sofort! an.)
Nach 16 h Laden war die Batterie voll und er sprang kraftvoll an.
Nach 2 Tagen Stand wollte der Motor ca. 10-15 sec. vorgeglüht werden und danach zog der Anlasser nicht mehr durch, Uhr wieder aus. Starthilfekabel => brummt sofort.
Dann im Forum gelesen ... Ruhestrom soll max. 40 mA sein. Gestern gemessen, etwa 70mA, mit Marderschreck. Kann die Batterie aber nicht leer lutschen über Nacht.
Heute Morgen gestartet ohne vorzuglühen (toller Tipp eines Kollegen mit einem Citoen )
Immerhin konnte ich losfahren, hat aber mehrfach und auch nicht kräftig durchgezogen.
Info: vor ein paar Wochen hatte die Werkstatt die Batterie als heil getestet.
Nun habe ich auf alles geachtet, was von der Norm abweicht:
- bei 2 Fahrten waren die Anzeigen der Öltemperatur und das Voltmeter in Ausgangsstellung, der Zeiger des Voltmeters schwankte leicht. Bei der jeweils nächsten Fahrt wieder alles i.O.
- gelegentlich schwankte die Voltanzeige zwischen 14 und 14,6 V
- Kabel im Kasten neben der Batterie i.O.
- Ladestrom beim 230V-Ladegerät 3 A, 16 h, dann minimal
- Tagesfahrten 2 x ca. 15-20 km = Kurzstrecke ?? starke Verbraucher möglichst vermieden
- Zweitbatterie original und funktionsfähig
- keine Standheizung, Hifi usw.
- Tipp der Werkstatt: „LiMa darf nicht von alleine warm sein, sonst verbraucht sie Strom“ i.O.
Nun will ich mir ein Megapulse kaufen...
Hab ich mir nun schönen Schrott zusammengedacht oder kann es doch an der Vorglühzeitschaltung liegen oder am Getriebe ? Ich werde morgen mal nach 3 sec. Vorglühen einfach weiterdrehen und nicht warten, bis die Lampe ausgeht.
Beste Grüße
Rai
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Hallo raireu,
Ich denke 75Ah sind sowiso zu wenig für den Dicken!
Ganz besonders bei den momentanen Temperaturen.
Guß Rebell 02
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Danke,
aber aber ... die ist doch standardmäßig verbaut.
Bedeutet das, nachts immer wieder nachzuladen so lange es so kalt ist ?
Und sind die anderen Instrumenten"schwankungen" kein Indiz für einen E-Fehler ?
BG Rai
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
aber aber ... die ist doch standardmäßig verbaut.
Stimmt. Und die reicht ja auch für 99% der Betriebsbedingungen.
Bedeutet das, nachts immer wieder nachzuladen so lange es so kalt ist ?
Ob es jeden Abend wirklich notwendig ist, hängt von deinen Betriebsbedingungen und der verbliebenen Leistung/Kapazität deiner Batterie ab. Es schadet jedenfalls nicht.
Ich lade mein Fahrzeug (derzeit fast reiner Kurzstreckenbetrieb) z.B. jedes Wochenende.
Gruß
t.klebi
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Danke an Rebell und Klebi,
ich versuche mal einen Laderhythmus hinzubekommen und das
Vorglühen nach 3 Sekunden abzubrechen und durchzustarten.
Rai
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Ich hab es heute mal ohne Vorglühen versucht und hab den Schlüssel gleich rumgedreht, bei -1,5°C laut KI in der TG. Hat sich schon etwas schwer getan aber nicht so schlimm wie letzten Sonntag bei 0°C.
Ich würde ja auch gerne mal die Batterie über Nacht laden. Dazu müsste ich sie jedoch komplett ausbauen und in das 6. OG schaffen, da die Steckdosen in der TG abgeklemmt worden sind.
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Nur so noch Ideen dazu...
Du könntest mal probieren den Minuspol der Batterie direkt mit dem Motor mit einem gscheitem oder zwei Starthilfekabel zu verbinden...
Dabei auf guten sauberen Kontakt mit dem Motorgehäuse und der Batterieklemme achten.
Wenn das was verbessert sind die Masseleitungen überholungsbedürftig
Wie lässt er sich bei diesen Temperaturen mit Starthilfe starten ? Da ist normalerweise ausreichend Strom vorhanden.
Wenn es da auch nicht richtig geht hat wahrscheinlich doch der Starter einen Defekt.
hoernchen
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
Mit meinem Spanier habe ich die gleichen Probleme. Ein paar Tage um die 0°C und die Orgelei geht los. Bis vor kurzem hatte ich noch eine Garage in der es nie unter +5°C ging und da musste ich ein Ctek zuschalten, weil er nach 3-4 Tagen beleidigt war und nicht mehr ansprang, trotz neuer Batterie. Jetzt steht er im Freien und hörte sich bei -15°C beim Starten an wie mit einer schwachen Batterie, die jedoch voll geladen war.
einen schwachen Anlasser verbaut, denn das Kaltstartverhalten war schon im Neuzustand nicht besser.
war: " Autos sind zum Fahren da und nicht zum Rumstehen "!
Wenn es der Anlasser sein sollte, haben die
Die einzige Hilfe dazu vom
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
@hoernchen
Du, das ist wirklich ne gute Idee um evtl. Masseprobleme auszuschließen (oder eben nicht). Das werde ich demnächst mal probieren.
Allerdings, dann müsste die "fehlerhafte" Masse an einer Stelle sein, die vom durch die SH aufgeheiztem Wasser umspült wird, anders würde sich imho diese Temperaturabhängigkeit nicht erklären lassen.
Starthilfe habe ich zum Glück bisher nicht gebraucht. Auch wenn sich der Anlasser so langsam wie mit einer leeren Batterie gedreht hat, letztlich ist er nach ein paar Sekunden angesprungen.
@schrauberoldie
Hast du schon einmal die Ruhespannung gemessen? Ich frage deshalb, weil zwar die Symptome grundsätzlich wie die bei mir klingen, du aber schreibst, dass er nach 3-4 Tagen stehen beleidigt ist. Da könnte es schon sein, dass ein Verbraucher an der Batterie nuckelt.
Bei mir ist es z.B. so, dass der Wagen täglich rund 45 Km einfach am Stück, 80% davon über die BAB, bewegt wird mit nur den nötigsten Verbrauchern, also im Grunde ideale Bedingungen.
Re: Eigentümliches und derzeit nicht erklärbares ...
@ Rosl
Bei Wärme kann die Pause auch 3-4 Wochen dauern, keine Probleme beim Starten. Wenn er bei Kälte ein wenig gelaufen ist springt er bis zur Abkühlung einwandfrei an und da hat die Lima noch nichts aufgeladen. Ein Radio, der viel Strom gezuzelt hatte wurde auf "Entzug" eingestellt, danach auch keine Besserung bei Kälte!
Irgendwie kann ich den
aber auch verstehen, ich komme bei Saukaälte auch nicht so richtig auf die Beine...